 |
Adresse
|
|
Greifenhagener Straße
32
10437 Berlin Prenzlauer Berg
+493044049298
Homepage
|
Kinotag |
|
Einheitspreis
|
Kartenpreis |
|
Mo-So:
|
8,00 €
|
Kartenpreis
Spezial |
|
Zuschläge: Live-Musikbegleitung
|
Platzwahl |
|
Freie Platzwahl
|
Programm |
|
Originalfassung
|
Zugang |
|
Behindertenzugänglich
|
|
08'23 Angaben ohne Gewähr
|
Weitere Kinos im Bezirk |
|
Das klassische Ladenkino damals mit einem Kassenhäuschen direkt neben dem Eingang und einem langen, schlauchartigen Saal, der sich bis zum Eingang hinzog, wurde 1912 im Erdgeschoß des Wohnhauses eingebaut und bis ca. 1963 betrieben. Erst 1993 wurde das Kino von der Yorck
Kinogruppe unter dem Namen 'Nord' wieder zum Leben erweckt. Den Namen 'Nord' trug das Kino auch schon von 1921 bis 1963. Ende 1998 übernahmen die damaligen Betreiber des Blow Up das Kino', konnten es aber auch nur bis zum 31. Januar 2001 halten. Mitte 2004 übernahm Gabriel Hageni dann das Kino und nannte es 'Kino Krokodil'. |

'Kino Krokodil' Eingang, Juli 2023 ©
kinokompendium |
Das 'Kino Krokodil' hat tatsächlich noch eine Programmlücke in Berlin aufgetan und sich auf die Vorführung von Filmen aus Mittel- und Osteuropa spezialisiert, welches regelmäßig mit dem Kinoprogrammpreis ausgezeichnet wird. Die Zielgruppe darf sich besonders darüber freuen, dass die Filme in Originalfassung mit Untertiteln gezeigt werden. Gleichzeitig besitzt das Kino eine eigenes Archiv aus Filmkopien, Fotos, Diapositive, Tondokumente, Zeitungen, Kinotechnik, Kinoinventar, Zeugnisse osteuropäischer Alltagskultur und Skurrilitäten. |

Foyer, Juli 2023 © kinokompendium |
Man betritt das helle Foyer mit weiß gekacheltem Boden durch zwei große Glastüren. Zur rechten Hand befindet sich eine große Theke. An der Decke hängt, passend zum Namen, ein blaues Krokodil von Alex Flemming (Acryl auf präpariertem Tier 1992). Wahrscheinlich bemerken es gar nicht alle Zuschauer beim Durchqueren zum Saal.
|

Krokodil an der Decke im Foyer, Juli 2023 © kinokompendium |
Links neben der Eingangstür befindet sich der Zugang zum Vorführraum, der früher einen separaten Zugang von der Straße aus hatte. Auf den ersten Blick erscheint der Ort der Projektoren ungewöhnlich, da er nicht wie gewohnt an das Ende des Saals angrenzt, sondern an das Ende des Foyers. So werden die Bilder über der abgehängten Decke des Foyers projiziert. Diese bauliche Besonderheit entstand bei der Vergrößerung des Foyers 1993. So sind die eingebauten Projektoren Fenster in die Trennwand zwischen Foyer und Saal nur ein 'Gag', der vielen Zuschauern suggeriert, dass hier mal die Projektoren gestanden haben. |

Foyer, Juli 2023 © kinokompendium |
Die kleine Fläche im Foyer wird für Wechselausstellungen genutzt.
Besonders nett war die Entdeckung eines alten Werbeschildes im Projektorraum: "Wir zeigen Spitzenfilme aus der Weltproduktion!" Man kann sagen, dieses Motto gilt tatsächlich heute noch.
[Ben 7'23] |

Fundstück im Projektorraum Werbeschild aus den 60ern, Juli 2023 © kinokompendium |
Bestuhlung |
Leinwand
|
Projektion
|
Tonsystem
|
 |
Plätze: 84
Reihen: 12
|
5 x 3m
|
   |
 |
|
Die extrem längliche Form des Saals klassisch für ein Kino, was im vorherigen Jahrhundert während des Kinobooms in ein Wohnhaus eingebaut wurde, ist in Berlin heute kaum noch zu finden. Da fallen einem noch das Cinema und Cosima ein. |

Saal, Juli 2023 © kinokompendium |
Der Saal hat eine dunkle, hüfthohe Borte, über der eine goldbraune Wandbespannung hängt. Die Lampen stammen wahrscheinlich aus den 60er Jahren. Vor der Leinwand steht ein Piano. Ein weißer Vorhang aus dünnen Schnüren wird beim Eintritt in Rot beleuchtet. |

Saal, Juli 2023 © kinokompendium |
Die Bestuhlung im Saal stammt aus den Kammerspielen des Deutschen Theaters. In fast jeder Reihe steht ein Holztisch zwischen einem einzelnen Stuhl und dem Rest der Reihe. Da die Leinwand im Verhältnis zur Länge des Saals natürlich nicht gigantisch ist, kann man Problemlos ganz weit vorne Platz nehmen.
Insgesamt hat der Saal eine schöne Atmosphäre, bestehend aus dem Mix der verschiedenen Elemente, die sich farbig gut aufeinander abstimmen. [Ben 7'23] |

Saal, Juli 2023 © kinokompendium |
|
 |
 |
Leinwand / Projektion |
|
 |
Sound |
|
 |
Sitzkomfort |
|
 |
Reihenabstand |
|
 |
Magic-Johnson-Faktor |
|
 |
Lieblingsplatz |
|
Reihe
2
|
Atmosphäre |
|
 |
 |
|
|